Was kostet es durchschnittlich ein Haus zu bauen

Was kostet es durchschnittlich ein Haus zu bauen

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Der Weg zu einer eigenen Immobilie ist mit hohen Kosten verbunden. Ein Hausbau umfasst weit mehr als die eigentlichen kosten für den Bau der Immobilie. Wie hoch die Kosten letztendlich sind hängt davon ab, wo und wie Sie in Zukunft leben möchten. Ein Fertighaus ist wesentlich günstig als ein vom Architekten neu geplantes Haus in Massivbauweise. Welche Ausstattung soll Ihr zukünftiges Eigenheim haben? Wo befindet sich das Grundstück und welche Größe hat es? Die genannten und viele weiteren Variablen sind zu beachten und machen es schwierig, allgemein greifbare Kosten beim Bau eines Hauses zu nennen. Um Ihnen mehr Klarheit zu geben, habe ich Ihnen einige Durchschnittswerte für Sie zusammengestellt.


Ein Bauherr, der sich für ein 850 m2 Grundstück und ein Massivhaus mit der Wohnfläche von 150 m2 entscheidet, muss im Durchschnitt bundesweit mit genau 320.000EUR Kosten rechnen. Das Haus selbst macht dabei 60% der Ausgaben aus und ist damit der größte Teil der Gesamtrechnung. Zu dem Haus kommen noch Kosten für das Grundstück, der Grundbucheintrag, Steuern für den Kauf des Grundstücks und Umsatzsteuer, Notarkosten und Anschlussgebühren für die verschiedenen Anschlüsse hinzu. Wer ein unerschlossenes Grundstück kauft muss auch noch die Erschließungskosten tragen und mit einrechnen. Wie genau sich diese Kosten aufteilen, erfahren Sie hier bei mir.

Wer den Bau eines Eigenheims anstrebt, der muss eine Reihe von Kosten tragen die mit 40% Neben den eigentlichen Gebäude zu Buche schlagen. Unumgänglich sind sie alle. Es geht hier um den Grundbucheintrag und die Notarkosten für den Kauf eines Grundstücks und diverse weitere Kosten. Lasen Sie sich alles genau durch, um bei der Berechnung des Eigenheims an alles zu denken.

Ein haus kostet weit mehr als das eigentliche Gebäude!

Ein erheblicher Anteil an den Baukosten eines Eigenheims ist die Grundstücksfinanzierung.

Im Durchschnitt kostet eine Fläche 850 Quadratmetern um die 90.000 Euro. Das entspricht einem Preis von circa 104 Euro/qm.

Die Preise variieren allerdings stark. Eine Orientierung zu dem Thema bekommen Sie, wenn Sie die Bodenrichtwerte der Region betrachten. Diese machen grobe Angaben darüber, wie teurer Grundstücke in den Stadtteilen oder Ortschaften sind. Im Zusammenhang mit dem Kauf eines Grundstücks werden noch weitere Aufwendungen anfallen für den Bauplatz, die Grunderwerbssteuer und eventuelle Erschließungskosten. Auch notwendige Erdarbeiten schlagen noch einmal ein bedeutendes Loch ins Budget und sollten von Beginn an mit berücksichtigt werden.

Wie hoch sind die Hausbaukosten — Wie viel darf mein Haus kosten?

Anhand der Baukosten für einen Quadratmeter Wohnfläche können Sie die eventuellen Ausgaben für Ihren Bedarf an Wohnraum ermitteln. Wichtig zu wissen ist hier, dass nur die Wohnfläche zur Berechnung hinzugezogen wird. Nebenräume wie Balkon, Terrasse und ein Keller spielen hierbei keine Rolle. Durchschnittlich belaufen sich die Hauskosten für einen Quadratmeter bei einem selbstgebauten Eigenheim mit ganz normaler Ausstattung auf 1.300 Euro.

Bei einer Wohnfläche von 150 qm werden demnach Kosten von 195000 Euro anfallen.

Allerdings kann die Ausstattung als auch verschiedene spezielle Häusertypen den genannten Wert in die Höhe schnellen lassen.

Einen weiteren erheblichen finanziellen Posten machen die hinzu kommenden Baunebenkosten aus. Diese enthalten z.B. Ausgaben für Hausanschlüsse (von ca. 25 EUR/qm), Genehmigungsgebühren und Bauversicherungen. Insgesamt können Sie dafür zusätzliche 15% zu den Gesamtbaukosten dazu zählen..

Nebenkosten beim Hausbau nie vergessen mit zu berechnen!

Egal, ob man ein Eigenheim bauen oder ein fertiges Haus kaufen möchte: Nebenkosten fallen sowohl beim Neubau als auch beim Hauskauf an, wenn diese auch unterschiedlich hoch sein können. Insgesamt belaufen sich hierbei entstehende Zusatzkosten zwischen 5 und 15 % des Kaufpreises der jeweiligen Immobilie.

Sie teilen wie folgt auf:

  • Notarkosten: betragen um die 1,5 % des Kaufpreises
  • Grundbuchkosten: sind ebenfalls 1,5 % des gesamten Kaufpreises
  • Grunderwerbssteuer (ist abhängig vom Standort der Immobilie also dem Bundesland) und beträgt zwischen 3,5 und 6,5 %
  • Maklercourtage: liegt zwischen 5,95 und 7,14 % des Kaufpreises, allerdings nur wenn Sie die Dienste eines Maklers genutzt haben.
  • bilden Sie finanzielle Rücklagen für die Instandhaltung und den Werterhalt Ihrer Immobilie.

Viele frisch gebackene Hauseigentümer vernachlässigen das nämlich. Bei einem Neubau sollten diese Rücklagen ca. 50 Cent pro Quadratmeter betragen. Da kann man dann wenn notwendig zurückgreifen.

Veröffentlicht von

Julia Austerlitz

Mein Name ist Julia Austerlitz und ich 45 Jahre alt. Ich habe mein Studium in Projektmanagement im Bau abgeschlossen und arbeite als Bauberaterin. Nebenbei baue ich aber auch immer weiter meinen Blog aus und berichte über ein Thema, welches mich selbst sehr begeistert.